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Der Stufenlehrplan Sekundarschule wurde im Rahmen einer Projektorganisation mit über 50 Lehrplanbeauftragten erarbeitet und mit Gutachterinnen und Gutachtern der abgebenden Primarschule und den abnehmenden Ausbildungen der Sekundarstufe II abgestimmt. Allen diesen Mitwirkenden sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst für ihr Engagement gedankt! Ihnen ist es gelungen, in einem zeitlich kompakten Prozess den Stufenlehrplan für Lehrende und Lernende der Sekundarschule unter Einbezug folgender Kriterien zu schaffen:
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Umsetzbarkeit: Unter günstigen Bedingungen (Mitwirkung Jugendliche/Erziehungsberechtigte) sollen mindestens 75% der Schülerinnen und Schüler die Grobziele/Treffpunkte auch tatsächlich erreichen können. Der Stufenlehrplan ist in der gemäss Stundendotation zugewiesenen Zeit erfüllbar, und es bleibt ein Freiraum für thematische Vertiefungen. Die erforderliche Qualifikation der Lehrpersonen und die Lehrmittel genügen bzw. können absehbar verbessert bzw. sichergestellt werden. |
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Relevanz: Die Treffpunkte sind für das weiterführende Lernen der einzelnen Klassenstufen unverzichtbar bzw. wichtig. Auf diese Kompetenzen kann und muss der nachfolgende Unterricht aufbauen. |
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Niveau-Angepasstheit: Ein erfolgreicher Anschluss an das weiterführende Lernen in den jeweiligen weiterführenden Ausbildungen wird gewährleistet. Die Grobziele, Treffpunkte und die Inhalte sind hinsichtlich der Anforderungsniveaus hinlänglich differenziert. Die Stimmigkeit zwischen den Inhalten einerseits und den niveaudifferenzierten Treffpunkten andererseits ist überprüft bzw. hergestellt. |
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Lesbarkeit, Übersichtlichkeit: Der Stufenlehrplan ist verständlich, lesbar und die Ordnung einsichtig. |
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Evaluierbarkeit: Der Stufenlehrplan kann als Bezugsrahmen für die interne und externe Qualitätssicherung durch die Schulen und die kantonalen Behörden verwendet werden. Indikatoren und Aufgaben können - z. B. für die Orientierungsarbeiten für die Niveaus A, E und P im 9. Schuljahr - plausibel abgeleitet werden. |
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Nützlichkeit: Der Lehrplan bietet den Lehrpersonen und Schulen eine verlässliche Orientierung für die Planung und Durchführung des Unterrichts und legitimiert die pädagogische und fachliche Arbeit. |
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Bereits sind auf schweizerischer und sprachregionaler Ebene Arbeiten für die nächste Lehrplangeneration der obligatorischen Schule aufgenommen worden. Im Projekt "HarmoS" werden bis zum Jahr 2008 Bildungsstandards für das 2., 6. und 9. Schuljahr entwickelt und anschliessend in Form von Kompetenzmessungen an der Lernrealität überprüft. Ergänzend dazu soll für die deutschsprachige Schweiz bis 2011 ein gemeinsamer Lehrplan erarbeitet werden. Eine Beschlussfassung und Umsetzung wird noch einige Jahre dauern. Der Stufenlehrplan Sekundarschule wird in unserem Kanton folglich noch einige Jahre gute Dienste leisten. Die Erfahrungen können für eine qualifizierte Umsetzung der schweizerischen Bildungsstandards und Lehrpläne genutzt werden.
Alberto Schneebeli
Präsident der Steuergruppe
Stufenlehrplan Sekundarschule
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